Beide Ställe haben eine Sommer- und eine Wintertür. Die Sommertür ist eine stabile, abschliessbare Gittertür. Sie bietet nicht nur Schutz vor tierischen Räubern. Davor ist eine massive und ebenfalls abschliessbare Holztür, die halbiert wurde. Die untere Türhälfte wird geschlossen, wenn es kühler wird. Sollte es tatsächlich zu kalt werden, dann kann die gesamte Tür geschlossen werden. Meist wird sie aber nur soweit geschlossen, dass ein breiter Spalt zur Luftzirkulation offen bleibt. Durch die Glasscheibe in der oberen Türhälfte wird es nicht zu dunkel im Stall. Sollte die Luftfeuchtigkeit bei permanent geschlossenen Türen zu sehr ansteigen, dann stehen zwei Luftentfeuchter bereit. Beide Ställe haben natürlich Fenster und die Meerlis jede Menge Tageslicht. Direkte Sonneneinstrahlung gibt es aber nur in den Morgenstunden und bei Außentemperaturen von 34° C haben die Ställe eine erträgliche Temperatur von 26° C gehalten. Nach den ersten beiden Wintern, die ja wirklich lang und hart waren, hat sich nun folgendes herausgestellt: der Jungsstall kühlt recht schnell aus, hat aber keine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Hier habe ich eine Heizung mitlaufen lassen, damit das Wasser nicht einfriert. Der Mädelsstall braucht keine zusätzliche Heizung, entwickelt aber eine enorme Luftfeuchtigkeit. Hier läuft den ganzen WInter über der Luftentfeuchter (wenn die Außentür komplett geschlossen ist). Aber ich habe noch eines festgestellt: als verpäppelter Innenhalter (der ich ja früher war) habe ich viel zu früh die Türen geschlossen. Die Schweinis fühlen sich bei den niedrigen Temperaturen außerordentlich wohl und zukünftig werden die Türen nur noch komplett geschlossen, wenn die Wasserflaschen einfrieren. Bis dahin besteht kein Gesundheitsrisiko für die Schweineschnuten. Sommer- und Wintertür Geliebtes Highlight ist natürlich das Freigehege mit den Maßen 2,50 x 5,0 Meter. Hier wird immer ein kompletter Stall zum Rasen mähen ausgesetzt, also entweder alle Mädels und Kastraten oder die Böcke mit ihren Kastraten. Das Gehege ist mobil, d.h. ich kann es innerhalb von 10 Minuten selber auf dem Rasen versetzen. Nach einem Tag ist die Fläche nämlich vollständig gemäht :-) Raus kommen die Meeris aber nur unter Beobachtung. Die Fotos entstanden beim ersten Ausflug des Mädelstalls und da war die Mannschaft erst noch sehr schüchtern. Alle suchten den Schutz der Brücken auf. Was für eine bunte Truppe das damals war :-) schnell auf- und abgebaut und muckern ganz aufgeregt mein unvergessener James - mein Wappentiert Teddys in Schwarz und Goldagouti - eine Ära immer wieder ein schöner Anblick Zuerst waren alle sehr schüchtern. Nachdem ich mich mit der Kaffeetasse niedergelassen hatte, war das wohl das Signal, das alles in bester Ordnung war. Die gesamte Truppe mähte brav den Rasen und wurde immer entspannter. Wildes Gehetze beim Einfangen gibt es übrigens überhaupt nicht. Alle sitzen ruhig in einer Ecke und warten, bis sie von mir in den Sammelkorb gesetzt werden. Lässt das Wetter oder die Zeit keinen Ausflug zu, dann gibt es gesundes Grün aus dem Garten als Zulage zum Frischfutter. Noch ein Tipp: ich habe einen sehr naturnahen Garten mit vielen Wildbewohnern. Leider habe ich dadurch auch mitunter Würmer bei meinen Meerlis. Deshalb bei Fütterung aus der Natur zweimal im Jahr (Sommer und Herbst) den Kot auf Wurmeier untersuchen lassen und ggfl. eine Wurmkur machen. Frage den Tierarzt Deines Vertrauens :-) Meine Tiere/ my cavies mehr Infos/ more about Allgemeines/ informations ask me sitemap