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US - Teddys of Honey Schwarz-Weiss Goldagouti-Weiss since 2007

Welches Geschlecht sollen meine merrschweinchen haben?

Die Frage aller Fragen ist immer welches Geschlecht sollen meine zukünftigen Mitbewohner haben. Warum auch immer, die meisten Neulinge wollen zwei Babymädchen. Warum das so ist, konnte ich bislang nicht rausfinden. Grundsätzlich gilt natürlich, dass sich gleichgeschlechtliche Paare (Weibchen mit Weibchen, Männchen mit Männchen) gut verstehen können. Es gibt dafür zahlreiche Beweise. Genauso gut kann aber auch unter den Mädels der Zickenkrieg ausbrechen. Das muss sich nicht in Verletzung o.ä. darstellen. Das kann ein - vom relativ unerfahrenen Besitzer unbemerktes -  lebenslanges Mobbing sein. Nicht die “normale” Rangordnung zweier Meerschweinchen, sondern echtes Mobbing. Keine Frage, dass das gemobbte Meerschweinchen zeitlebens kein glückliches Meerschweinchen ist. Manches Verhalten der beiden Mädels wird vom Besitzer schlichtweg fehlinterpretiert und das Mobbing gar nicht erkannt. Wie gesagt: ein Kann und kein Muss. Bei den Böcken gestaltet sich das nicht weniger schwierig, ganz im Gegenteil. Als Babys und Youngsters verstehen sie sich oft sehr gut - bis dann die Pubertät eintritt. Nicht selten zerstreiten sich die Jungs dermaßen, dass eine Trennung der einzige Ausweg ist. Hier können auch echte Verletzungen auftreten. Sehen sich beide als der Ranghöhere an, gibt keiner bei den Kämpfen nach, dann kann das sogar lebensbedrohliche Verletzungen oder gar den Tod bedeuten. Auch hier: ein Kann und kein Muss. Aber Bockpaare oder gar -gruppen sind wesentlich schwieriger als die Haltung von Mädels. Spätestens wenn einer der beiden Böcke verstirbt und ein neuer Partner gesucht wird, dann gibt es ein echtes Problem. Das ganze beginnt von vorne. Je älter die Böcke sind, desto schwieriger ist die Vergesellschaftung mit einem anderen Bock. Ich habe zu Anfang meiner Zucht sehr wohl gleichgeschlechtliche Paare abgegeben, auch Bockpaare. Einige leben auch heute noch friedlich zusammen. Aber die wenigen Beispiele, wo es nicht geklappt hat, waren für mich Grund genug umzudenken. Deshalb gebe ich heute ein Mädel immer zusammen mit einem Kastraten ab. Eine Alternative ist auch ein Frühkastrat mit einem Kastraten. Dabei ist es mir auch wichtig, dass mindestens eines der Tiere vollständig sozialisiert ist. Jeder kann sich vorstellen, dass ein Baby mit 4 Wochen zwar schon viel für das Leben gelernt hat, aber eben noch nicht alles. Ziehen zwei Babys zusammen aus, dann werden sie auf der Entwicklungsstufe stehen bleiben. Ein etwas älteres Tier kann aber dem Baby noch etwas beibringen. Etwas älter heisst ja nicht, dass das Tier schon ausgewachsen ist. Du siehst es trotzdem noch “groß” werden. Übrigens: Böcke und Kastraten riechen nicht anders als die Mädels, sie sind keine „Stinker“. Im Laufe der Zeit hat sich noch ein weiterer Vorteil herausgestellt, nämlich wenn die Meerschweinchen insbesondere für die Kinder sind. Babys sind relativ zerbrechlich und sehr schnell. Manches Kind zeigt im Umgang mit den niedlichen Roadrunnern plötzlich Hemmungen, weil es Angst hat zu verletzen. Ein schon etwas größeres Meerschweinchen ist “griffiger” und ruhiger. Das Kind vertraut schneller und lernt so auch den Umgang mit den kleineren Flitzern. Erfahrungsgemäß sind die älteren auch schon zutraulicher und in der neuen Umgebung wesentlich mutiger. Sie ziehen die oft noch scheueren Babys mit und bauen eine Brücke zum Menschen.Deshalb ist diese Konstellation Mädel und Kastrat oder Kastrat und Frühkastrat für mich persönlich die bessere Wahl. Natürlich gebe ich auch einzelne Meerschweinchen ab, wenn bereits Artgenossen vorhanden sind. Auch in diesen Fällen ist die Kostellation Mädel und Kastrat vorzuziehen. Zu einem Bock kommt ein Frühkastrat. Ich schulde aber noch die Erklärung zu dem Thema Frühkastraten und Kastraten. Zunächst sei einmal erwähnt, dass ein Kastrat immer auch den Deckakt vollzieht. Nur ist er halt nicht zeugungsfähig. Deshalb ist für die Mädels ein Kastrat auch so wichtig. Durch den Deckakt bei der Brünstigkeit bleibt der Hormonhaushalt der Mädels immer intakt. Damit kann man Eierstockzysten - nicht gerade selten bei älteren Damen - vorbeugen. Kein Allheilmittel, aber die Zysten sollen bei den Damen weniger oft auftreten, die mit Kastraten zusammen leben. Ist bei einem Bock die Geschlechtsreife vollständig eingetreten und sind die Hoden vollständig abgestiegen, dann spricht man von einem normalen Kastraten. Das ist bereits mit wenigen Wochen der Fall, weshalb man die Herren auch frühzeitg von der Mutter und den Geschwistern trennen muss. Nach dieser Kastration ist der Boy noch bis zu 6 Wochen zeugungsfähig. Es bleibt ein sogenannter “goldener Schuss” nach der Kastration. Beobachtet man bei diesem Kastraten einen erfolgreichen Deckakt, dann ist der “goldene Schuss” verbraucht und er kann unbekümmert zu den Mädels ziehen, die nicht durch eine Trächtigkeit gefährdet werden sollen. Man geht aber immer auf Nummer sicher, wenn man die 6-Wochen-Frist abwartet. Im Gegensatz dazu werden die Hoden beim Frühkastraten wesentlich früher entfernt. Die Zeugungsfähigkeit ist noch nicht eingetreten und die 6- Wochen-Frist entfällt. Er kann getrost nach der Kastration in der Familie bleiben und eine umfangreiche Sozialprägung erfahren. Dass diese Frühkastraten nicht brommseln und Machogehabe an den Tag legen ist ein Trugschluss. Aber sie sind bei weitem nicht so kampfeslustig wie ihre nicht kastrierten Artgenossen. Frühkastraten sind ebenso charakterstarke Genossen und keineswegs „weiche Heulsusen“. Bei mir kommt aber auch kein Baby mit 200 g auf den Kastrationstisch. Diese Kastrationen halte ich für völlig überzogen. All meine erwachsenen Böcke haben einen Frühkastraten als Lebenspartner und die Mädels können zur Verpaarung dazu gesetzt werden, ohne dass es zu Streitereien zwischen den Jungs kommt. Somit sind Frühkastraten eine tolle Ergänzung für größere Gruppen und die idealen Lebenspartner für ältere Böcke, deren Partner verstorben ist. Verstirbt einmal der ältere Bock, dann ist der Frühkastrat problemlos mit einem Mädel oder einem anderen Kastraten zu vergesellschaften. Die Entscheidung für einen Kastraten ist also immer auch eine nachhaltige Entscheidung für die Zukunft.Ich lasse im Jahr bestimmt 20 Kastrationen durchführen. Noch nie gab es Komplikationen bei der OP oder Abzesse in der Heilungsphase. Hier kommt es darauf an, dass man einen Tierarzt/Tierärztin mit entsprechend viel Erfahrung aufsucht. Zu bemerken ist aber, dass die Jungtiere und ganz besonders die Knirpse bei der Frühkastration die OP wesentlich besser wegstecken als die älteren Semester. Die Kleinen turnen sofort nach der Narkose durchs Leben und entwickeln sich normal.  Nur zweimal hatte ich Frühkastraten, die in der Entwicklung etwas zurück blieben und minimal kleiner blieben als ihre Brüder. Was der Gesundheit der Tiere keinen Abbruch tut. Je älter die Böcke bei der Kastration sind, desto länger ist die Erholungsphase. Sie verlieren meist etwas an Gewicht und es dauert Wochen bis Monate, bis sie vollständig die alten sind. Deshalb lasse ich so früh wie möglich kastrieren und ein Zuchtbock wird nach erfolgreichem Einsatz nicht zwingend kastriert. Bei mir wird also immer - wenn möglich - die Konstellation Mädel und Kastrat empfohlen. Bei Babymädels (die niemals unter 6 Wochen abgegeben werden!) wird immer ein älterer Kastrat der Wegbegleiter sein, der im Idealfall wenige Monate alt ist. Ich bevorzuge auch immer tatsächlich die Abgabe von Pärchen. Warum? Der Umzug in ein neues Heim ist Stress. Neue Geräusche, Gerüche, die vertraute Umgebung ist verloren. Die Tiere sind vorsichtig und kommen zu Anfang so gut wie nur Nachts aus den Unterständen. Das ist ein völlig normales Verhalten. Sie haben sich aber gegenseitig, Sie kennen sich und haben wenigstens etwas Vertrautes bei sich. Wenn nun in dieser Situation die Schweine sich nicht kennen und aus unterschiedlichen Zuchten stammen, dann ist die Eingewöhnung nochmal um einen Stressfaktor erweitert. Das lässt sich verhindern. Zu verwitweten Tieren oder in Gruppen gebe ich natürlich auch einzelne Tiere ab. Ich werde dem zukünftigen Halter einige Fragen stellen und so heraus finden, welches meiner Tiere vom Charakter gut in das neue zu Hause passen würde. Hat bis jetzt immer funktioniert. Es gibt so ein paar Spezialisten, die erwarten einen maßgeschneiderten seitenlangen Fragekatalog per Mail und wollen am besten ein Dutzend Fotos und seitenlange Charakterbeschreibung pro Tier im Vorfeld sehen. Liebe Spezialisten: dafür ist mir meine Zeit zu Schade. Ich möchte Euch gerne persönlich kennenlernen und in einem persönlichen Gespräch das passende Tier gemeinsam mit Euch finden.  Wer das für unseriös hält, der wendet sich einfach woanders hin ;-) Für alle anderen gilt: ich beantworte gerne alle Fragen und berate auch gerne ausführlich. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange das alles dauert. Ich finde es auch nicht „schlimm“, wenn Ihr Euch am Ende für ein anderes Tier entscheidet.
Weitere wichtige Infos gibt es auf meinen Seiten Haltung, Fütterung, Pflege & TÜV, Urlaubspflege.
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Welches Geschlecht sollen meine merrschweinchen haben?

Die Frage aller Fragen ist immer welches Geschlecht sollen meine zukünftigen Mitbewohner haben. Warum auch immer, die meisten Neulinge wollen zwei Babymädchen. Warum das so ist, konnte ich bislang nicht rausfinden. Grundsätzlich gilt natürlich, dass sich gleichgeschlechtliche Paare (Weibchen mit Weibchen, Männchen mit Männchen) gut verstehen können. Es gibt dafür zahlreiche Beweise. Genauso gut kann aber auch unter den Mädels der Zickenkrieg ausbrechen. Das muss sich nicht in Verletzung o.ä. darstellen. Das kann ein - vom relativ unerfahrenen Besitzer unbemerktes -  lebenslanges Mobbing sein. Nicht die “normale” Rangordnung zweier Meerschweinchen, sondern echtes Mobbing. Keine Frage, dass das gemobbte Meerschweinchen zeitlebens kein glückliches Meerschweinchen ist. Manches Verhalten der beiden Mädels wird vom Besitzer schlichtweg fehlinterpretiert und das Mobbing gar nicht erkannt. Wie gesagt: ein Kann und kein Muss. Bei den Böcken gestaltet sich das nicht weniger schwierig, ganz im Gegenteil. Als Babys und Youngsters verstehen sie sich oft sehr gut - bis dann die Pubertät eintritt. Nicht selten zerstreiten sich die Jungs dermaßen, dass eine Trennung der einzige Ausweg ist. Hier können auch echte Verletzungen auftreten. Sehen sich beide als der Ranghöhere an, gibt keiner bei den Kämpfen nach, dann kann das sogar lebensbedrohliche Verletzungen oder gar den Tod bedeuten. Auch hier: ein Kann und kein Muss. Aber Bockpaare oder gar -gruppen sind wesentlich schwieriger als die Haltung von Mädels. Spätestens wenn einer der beiden Böcke verstirbt und ein neuer Partner gesucht wird, dann gibt es ein echtes Problem. Das ganze beginnt von vorne. Je älter die Böcke sind, desto schwieriger ist die Vergesellschaftung mit einem anderen Bock. Ich habe zu Anfang meiner Zucht sehr wohl gleichgeschlechtliche Paare abgegeben, auch Bockpaare. Einige leben auch heute noch friedlich zusammen. Aber die wenigen Beispiele, wo es nicht geklappt hat, waren für mich Grund genug umzudenken. Deshalb gebe ich heute ein Mädel immer zusammen mit einem Kastraten ab. Eine Alternative ist auch ein Frühkastrat mit einem Kastraten. Dabei ist es mir auch wichtig, dass mindestens eines der Tiere vollständig sozialisiert ist. Jeder kann sich vorstellen, dass ein Baby mit 4 Wochen zwar schon viel für das Leben gelernt hat, aber eben noch nicht alles. Ziehen zwei Babys zusammen aus, dann werden sie auf der Entwicklungsstufe stehen bleiben. Ein etwas älteres Tier kann aber dem Baby noch etwas beibringen. Etwas älter heisst ja nicht, dass das Tier schon ausgewachsen ist. Du siehst es trotzdem noch “groß” werden. Übrigens: Böcke und Kastraten riechen nicht anders als die Mädels, sie sind keine „Stinker“. Im Laufe der Zeit hat sich noch ein weiterer Vorteil herausgestellt, nämlich wenn die Meerschweinchen insbesondere für die Kinder sind. Babys sind relativ zerbrechlich und sehr schnell. Manches Kind zeigt im Umgang mit den niedlichen Roadrunnern plötzlich Hemmungen, weil es Angst hat zu verletzen. Ein schon etwas größeres Meerschweinchen ist “griffiger” und ruhiger. Das Kind vertraut schneller und lernt so auch den Umgang mit den kleineren Flitzern. Erfahrungsgemäß sind die älteren auch schon zutraulicher und in der neuen Umgebung wesentlich mutiger. Sie ziehen die oft noch scheueren Babys mit und bauen eine Brücke zum Menschen.Deshalb ist diese Konstellation Mädel und Kastrat oder Kastrat und Frühkastrat für mich persönlich die bessere Wahl. Natürlich gebe ich auch einzelne Meerschweinchen ab, wenn bereits Artgenossen vorhanden sind. Auch in diesen Fällen ist die Kostellation Mädel und Kastrat vorzuziehen. Zu einem Bock kommt ein Frühkastrat. Ich schulde aber noch die Erklärung zu dem Thema Frühkastraten und Kastraten. Zunächst sei einmal erwähnt, dass ein Kastrat immer auch den Deckakt vollzieht. Nur ist er halt nicht zeugungsfähig. Deshalb ist für die Mädels ein Kastrat auch so wichtig. Durch den Deckakt bei der Brünstigkeit bleibt der Hormonhaushalt der Mädels immer intakt. Damit kann man Eierstockzysten - nicht gerade selten bei älteren Damen - vorbeugen. Kein Allheilmittel, aber die Zysten sollen bei den Damen weniger oft auftreten, die mit Kastraten zusammen leben. Ist bei einem Bock die Geschlechtsreife vollständig eingetreten und sind die Hoden vollständig abgestiegen, dann spricht man von einem normalen Kastraten. Das ist bereits mit wenigen Wochen der Fall, weshalb man die Herren auch frühzeitg von der Mutter und den Geschwistern trennen muss. Nach dieser Kastration ist der Boy noch bis zu 6 Wochen zeugungsfähig. Es bleibt ein sogenannter “goldener Schuss” nach der Kastration. Beobachtet man bei diesem Kastraten einen erfolgreichen Deckakt, dann ist der “goldene Schuss” verbraucht und er kann unbekümmert zu den Mädels ziehen, die nicht durch eine Trächtigkeit gefährdet werden sollen. Man geht aber immer auf Nummer sicher, wenn man die 6-Wochen-Frist abwartet. Im Gegensatz dazu werden die Hoden beim Frühkastraten wesentlich früher entfernt. Die Zeugungsfähigkeit ist noch nicht eingetreten und die 6-Wochen-Frist entfällt. Er kann getrost nach der Kastration in der Familie bleiben und eine umfangreiche Sozialprägung erfahren. Dass diese Frühkastraten nicht brommseln und Machogehabe an den Tag legen ist ein Trugschluss. Aber sie sind bei weitem nicht so kampfeslustig wie ihre nicht kastrierten Artgenossen. Frühkastraten sind ebenso charakterstarke Genossen und keineswegs „weiche Heulsusen“. Bei mir kommt aber auch kein Baby mit 200 g auf den Kastrationstisch. Diese Kastrationen halte ich für völlig überzogen. All meine erwachsenen Böcke haben einen Frühkastraten als Lebenspartner und die Mädels können zur Verpaarung dazu gesetzt werden, ohne dass es zu Streitereien zwischen den Jungs kommt. Somit sind Frühkastraten eine tolle Ergänzung für größere Gruppen und die idealen Lebenspartner für ältere Böcke, deren Partner verstorben ist. Verstirbt einmal der ältere Bock, dann ist der Frühkastrat problemlos mit einem Mädel oder einem anderen Kastraten zu vergesellschaften. Die Entscheidung für einen Kastraten ist also immer auch eine nachhaltige Entscheidung für die Zukunft.Ich lasse im Jahr bestimmt 20 Kastrationen durchführen. Noch nie gab es Komplikationen bei der OP oder Abzesse in der Heilungsphase. Hier kommt es darauf an, dass man einen Tierarzt/Tierärztin mit entsprechend viel Erfahrung aufsucht. Zu bemerken ist aber, dass die Jungtiere und ganz besonders die Knirpse bei der Frühkastration die OP wesentlich besser wegstecken als die älteren Semester. Die Kleinen turnen sofort nach der Narkose durchs Leben und entwickeln sich normal.  Nur zweimal hatte ich Frühkastraten, die in der Entwicklung etwas zurück blieben und minimal kleiner blieben als ihre Brüder. Was der Gesundheit der Tiere keinen Abbruch tut. Je älter die Böcke bei der Kastration sind, desto länger ist die Erholungsphase. Sie verlieren meist etwas an Gewicht und es dauert Wochen bis Monate, bis sie vollständig die alten sind. Deshalb lasse ich so früh wie möglich kastrieren und ein Zuchtbock wird nach erfolgreichem Einsatz nicht zwingend kastriert. Bei mir wird also immer - wenn möglich - die Konstellation Mädel und Kastrat empfohlen. Bei Babymädels (die niemals unter 6 Wochen abgegeben werden!) wird immer ein älterer Kastrat der Wegbegleiter sein, der im Idealfall wenige Monate alt ist. Ich bevorzuge auch immer tatsächlich die Abgabe von Pärchen. Warum? Der Umzug in ein neues Heim ist Stress. Neue Geräusche, Gerüche, die vertraute Umgebung ist verloren. Die Tiere sind vorsichtig und kommen zu Anfang so gut wie nur Nachts aus den Unterständen. Das ist ein völlig normales Verhalten. Sie haben sich aber gegenseitig, Sie kennen sich und haben wenigstens etwas Vertrautes bei sich. Wenn nun in dieser Situation die Schweine sich nicht kennen und aus unterschiedlichen Zuchten stammen, dann ist die Eingewöhnung nochmal um einen Stressfaktor erweitert. Das lässt sich verhindern. Zu verwitweten Tieren oder in Gruppen gebe ich natürlich auch einzelne Tiere ab. Ich werde dem zukünftigen Halter einige Fragen stellen und so heraus finden, welches meiner Tiere vom Charakter gut in das neue zu Hause passen würde. Hat bis jetzt immer funktioniert. Es gibt so ein paar Spezialisten, die erwarten einen maßgeschneiderten seitenlangen Fragekatalog per Mail und wollen am besten ein Dutzend Fotos und seitenlange Charakterbeschreibung pro Tier im Vorfeld sehen. Liebe Spezialisten: dafür ist mir meine Zeit zu Schade. Ich möchte Euch gerne persönlich kennenlernen und in einem persönlichen Gespräch das passende Tier gemeinsam mit Euch finden.  Wer das für unseriös hält, der wendet sich einfach woanders hin ;-) Für alle anderen gilt: ich beantworte gerne alle Fragen und berate auch gerne ausführlich. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange das alles dauert. Ich finde es auch nicht „schlimm“, wenn Ihr Euch am Ende für ein anderes Tier entscheidet.
Weitere wichtige Infos gibt es auf meinen Seiten Haltung, Fütterung, Pflege & TÜV, Urlaubspflege.
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Die Frage aller Fragen ist immer welches Geschlecht sollen meine zukünftigen Mitbewohner haben. Warum auch immer, die meisten Neulinge wollen zwei Babymädchen. Warum das so ist, konnte ich bislang nicht rausfinden. Grundsätzlich gilt natürlich, dass sich gleichgeschlechtliche Paare (Weibchen mit Weibchen, Männchen mit Männchen) gut verstehen können. Es gibt dafür zahlreiche Beweise. Genauso gut kann aber auch unter den Mädels der Zickenkrieg ausbrechen. Das muss sich nicht in Verletzung o.ä. darstellen. Das kann ein - vom relativ unerfahrenen Besitzer unbemerktes -  lebenslanges Mobbing sein. Nicht die “normale” Rangordnung zweier Meerschweinchen, sondern echtes Mobbing. Keine Frage, dass das gemobbte Meerschweinchen zeitlebens kein glückliches Meerschweinchen ist. Manches Verhalten der beiden Mädels wird vom Besitzer schlichtweg fehlinterpretiert und das Mobbing gar nicht erkannt. Wie gesagt: ein Kann und kein Muss. Bei den Böcken gestaltet sich das nicht weniger schwierig, ganz im Gegenteil. Als Babys und Youngsters verstehen sie sich oft sehr gut - bis dann die Pubertät eintritt. Nicht selten zerstreiten sich die Jungs dermaßen, dass eine Trennung der einzige Ausweg ist. Hier können auch echte Verletzungen auftreten. Sehen sich beide als der Ranghöhere an, gibt keiner bei den Kämpfen nach, dann kann das sogar lebensbedrohliche Verletzungen oder gar den Tod bedeuten. Auch hier: ein Kann und kein Muss. Aber Bockpaare oder gar -gruppen sind wesentlich schwieriger als die Haltung von Mädels. Spätestens wenn einer der beiden Böcke verstirbt und ein neuer Partner gesucht wird, dann gibt es ein echtes Problem. Das ganze beginnt von vorne. Je älter die Böcke sind, desto schwieriger ist die Vergesellschaftung mit einem anderen Bock. Ich habe zu Anfang meiner Zucht sehr wohl gleichgeschlechtliche Paare abgegeben, auch Bockpaare. Einige leben auch heute noch friedlich zusammen. Aber die wenigen Beispiele, wo es nicht geklappt hat, waren für mich Grund genug umzudenken. Deshalb gebe ich heute ein Mädel immer zusammen mit einem Kastraten ab. Eine Alternative ist auch ein Frühkastrat mit einem Kastraten. Dabei ist es mir auch wichtig, dass mindestens eines der Tiere vollständig sozialisiert ist. Jeder kann sich vorstellen, dass ein Baby mit 4 Wochen zwar schon viel für das Leben gelernt hat, aber eben noch nicht alles. Ziehen zwei Babys zusammen aus, dann werden sie auf der Entwicklungsstufe stehen bleiben. Ein etwas älteres Tier kann aber dem Baby noch etwas beibringen. Etwas älter heisst ja nicht, dass das Tier schon ausgewachsen ist. Du siehst es trotzdem noch “groß” werden. Übrigens: Böcke und Kastraten riechen nicht anders als die Mädels, sie sind keine „Stinker“. Im Laufe der Zeit hat sich noch ein weiterer Vorteil herausgestellt, nämlich wenn die Meerschweinchen insbesondere für die Kinder sind. Babys sind relativ zerbrechlich und sehr schnell. Manches Kind zeigt im Umgang mit den niedlichen Roadrunnern plötzlich Hemmungen, weil es Angst hat zu verletzen. Ein schon etwas größeres Meerschweinchen ist “griffiger” und ruhiger. Das Kind vertraut schneller und lernt so auch den Umgang mit den kleineren Flitzern. Erfahrungsgemäß sind die älteren auch schon zutraulicher und in der neuen Umgebung wesentlich mutiger. Sie ziehen die oft noch scheueren Babys mit und bauen eine Brücke zum Menschen.Deshalb ist diese Konstellation Mädel und Kastrat oder Kastrat und Frühkastrat für mich persönlich die bessere Wahl. Natürlich gebe ich auch einzelne Meerschweinchen ab, wenn bereits Artgenossen vorhanden sind. Auch in diesen Fällen ist die Kostellation Mädel und Kastrat vorzuziehen. Zu einem Bock kommt ein Frühkastrat. Ich schulde aber noch die Erklärung zu dem Thema Frühkastraten und Kastraten. Zunächst sei einmal erwähnt, dass ein Kastrat immer auch den Deckakt vollzieht. Nur ist er halt nicht zeugungsfähig. Deshalb ist für die Mädels ein Kastrat auch so wichtig. Durch den Deckakt bei der Brünstigkeit bleibt der Hormonhaushalt der Mädels immer intakt. Damit kann man Eierstockzysten - nicht gerade selten bei älteren Damen - vorbeugen. Kein Allheilmittel, aber die Zysten sollen bei den Damen weniger oft auftreten, die mit Kastraten zusammen leben. Ist bei einem Bock die Geschlechtsreife vollständig eingetreten und sind die Hoden vollständig abgestiegen, dann spricht man von einem normalen Kastraten. Das ist bereits mit wenigen Wochen der Fall, weshalb man die Herren auch frühzeitg von der Mutter und den Geschwistern trennen muss. Nach dieser Kastration ist der Boy noch bis zu 6 Wochen zeugungsfähig. Es bleibt ein sogenannter “goldener Schuss” nach der Kastration. Beobachtet man bei diesem Kastraten einen erfolgreichen Deckakt, dann ist der “goldene Schuss” verbraucht und er kann unbekümmert zu den Mädels ziehen, die nicht durch eine Trächtigkeit gefährdet werden sollen. Man geht aber immer auf Nummer sicher, wenn man die 6-Wochen-Frist abwartet. Im Gegensatz dazu werden die Hoden beim Frühkastraten wesentlich früher entfernt. Die Zeugungsfähigkeit ist noch nicht eingetreten und die 6- Wochen-Frist entfällt. Er kann getrost nach der Kastration in der Familie bleiben und eine umfangreiche Sozialprägung erfahren. Dass diese Frühkastraten nicht brommseln und Machogehabe an den Tag legen ist ein Trugschluss. Aber sie sind bei weitem nicht so kampfeslustig wie ihre nicht kastrierten Artgenossen. Frühkastraten sind ebenso charakterstarke Genossen und keineswegs „weiche Heulsusen“. Bei mir kommt aber auch kein Baby mit 200 g auf den Kastrationstisch. Diese Kastrationen halte ich für völlig überzogen. All meine erwachsenen Böcke haben einen Frühkastraten als Lebenspartner und die Mädels können zur Verpaarung dazu gesetzt werden, ohne dass es zu Streitereien zwischen den Jungs kommt. Somit sind Frühkastraten eine tolle Ergänzung für größere Gruppen und die idealen Lebenspartner für ältere Böcke, deren Partner verstorben ist. Verstirbt einmal der ältere Bock, dann ist der Frühkastrat problemlos mit einem Mädel oder einem anderen Kastraten zu vergesellschaften. Die Entscheidung für einen Kastraten ist also immer auch eine nachhaltige Entscheidung für die Zukunft.Ich lasse im Jahr bestimmt 20 Kastrationen durchführen. Noch nie gab es Komplikationen bei der OP oder Abzesse in der Heilungsphase. Hier kommt es darauf an, dass man einen Tierarzt/Tierärztin mit entsprechend viel Erfahrung aufsucht. Zu bemerken ist aber, dass die Jungtiere und ganz besonders die Knirpse bei der Frühkastration die OP wesentlich besser wegstecken als die älteren Semester. Die Kleinen turnen sofort nach der Narkose durchs Leben und entwickeln sich normal.  Nur zweimal hatte ich Frühkastraten, die in der Entwicklung etwas zurück blieben und minimal kleiner blieben als ihre Brüder. Was der Gesundheit der Tiere keinen Abbruch tut. Je älter die Böcke bei der Kastration sind, desto länger ist die Erholungsphase. Sie verlieren meist etwas an Gewicht und es dauert Wochen bis Monate, bis sie vollständig die alten sind. Deshalb lasse ich so früh wie möglich kastrieren und ein Zuchtbock wird nach erfolgreichem Einsatz nicht zwingend kastriert. Bei mir wird also immer - wenn möglich - die Konstellation Mädel und Kastrat empfohlen. Bei Babymädels (die niemals unter 6 Wochen abgegeben werden!) wird immer ein älterer Kastrat der Wegbegleiter sein, der im Idealfall wenige Monate alt ist. Ich bevorzuge auch immer tatsächlich die Abgabe von Pärchen. Warum? Der Umzug in ein neues Heim ist Stress. Neue Geräusche, Gerüche, die vertraute Umgebung ist verloren. Die Tiere sind vorsichtig und kommen zu Anfang so gut wie nur Nachts aus den Unterständen. Das ist ein völlig normales Verhalten. Sie haben sich aber gegenseitig, Sie kennen sich und haben wenigstens etwas Vertrautes bei sich. Wenn nun in dieser Situation die Schweine sich nicht kennen und aus unterschiedlichen Zuchten stammen, dann ist die Eingewöhnung nochmal um einen Stressfaktor erweitert. Das lässt sich verhindern. Zu verwitweten Tieren oder in Gruppen gebe ich natürlich auch einzelne Tiere ab. Ich werde dem zukünftigen Halter einige Fragen stellen und so heraus finden, welches meiner Tiere vom Charakter gut in das neue zu Hause passen würde. Hat bis jetzt immer funktioniert. Es gibt so ein paar Spezialisten, die erwarten einen maßgeschneiderten seitenlangen Fragekatalog per Mail und wollen am besten ein Dutzend Fotos und seitenlange Charakterbeschreibung pro Tier im Vorfeld sehen. Liebe Spezialisten: dafür ist mir meine Zeit zu Schade. Ich möchte Euch gerne persönlich kennenlernen und in einem persönlichen Gespräch das passende Tier gemeinsam mit Euch finden.  Wer das für unseriös hält, der wendet sich einfach woanders hin ;-) Für alle anderen gilt: ich beantworte gerne alle Fragen und berate auch gerne ausführlich. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange das alles dauert. Ich finde es auch nicht „schlimm“, wenn Ihr Euch am Ende für ein anderes Tier entscheidet.

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