© honeys teddys since 2007
Impressum

Ausstellung = Schönheitswettbewerb

Über den Sinn und Unsinn einer Ausstellung kann man durchaus diskutieren und Gegner und Befürworter haben tatsächlich beide wichtige und richtige Argumente. Dabei macht es nur einen kleinen Unterschied, ob auf einer 1-Tages-Veranstaltung aus den Kisten gerichtet wird oder ob die Tiere 3 Tage in Käfigen sitzen und mit dem Publikum konfontiert werden. Die ersten Jahre habe ich nur ausgestellt, um ein fachmännisches Urteil zu dem Stand meiner Zucht zu bekommen. In dieser Zeit mit Tischshows und Kafigschauen habe ich gelernt, dass die Mehrzahl der Meerschweinchen diese Ausstellung völlig relaxt mitmachen. Sie haben überhaupt keine Angst - fressen, saufen und schlafen völlig normal. Nur der Platz ist vorübergehend etwas eingeschränkt. Die Ausstellung an sich ist also völlig stressfrei, wenn man die richtigen Tiere auswählt. Hier liegt meiner Meinung nach die Verantwortung des Züchters. Ich muss im Vorfeld die richtigen Tiere auswählen. Da Charakterstärke und Vertrauen zum Menschen in meinem Stall selbstverständlich sind, habe ich da keine großen Probleme. Ich übe auch niemals das stille Sitzen auf dem Richtertisch.  Entweder meine Tiere haben dieses Urvertrauen und der Richter kann mit der richtigen Einstellung das Tier handeln - oder eben nicht. Alle Richter, die ich kenne, haben aber genau diese Ader zum Tier und sorgen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung dafür, dass so ein Meerli auch still sitzt und eben keine Angst hat. 1000% Prozent null Bewegung halte ich nicht für notwendig. Irgendwann kam die Zeit, da ich auch mal den einen oder anderen Pokal gewonnen habe und ja - daran habe ich Gefallen gefunden. Es ist auch eine Art der Wertschätzung für die eigene Zucht, wenn ein Tier bestes der eigenen Klasse, Rasse oder gar der ganzen Schau wird. Allerdings bin ich nicht so vom Ehrgeiz zerfressen, dass ich nun von einer Ausstellung zur nächsten renne. 2-3 Shows pro Jahr reichen völlig aus. Ein ganz wichtiger Aspekt so einer Ausstellung ist auch, dass man Gleichgesinnte aus dem ganzen Bundesgebiet trifft.  Im besten Fall hat man eine entspannte Atmosphäre ohne Missgunst, jede Menge Spaß und tolle Gespräche. So ein Wochenende ist anstregend, kostenintensiv und frißt Urlaubstage. Aber auf der richtigen Ausstellung mit den richtigen Leuten ist es ein sagenhaftes Erlebnis und es entwickeln sich über die Jahre echte Freundschaften, die man nicht mehr missen will. Am Ende des Tages ist eine Ausstellung ein Schönheitswettbewerb und man muss einfach wissen, dass ein tolles Showtier nicht zwingend ein tolles Zuchttier ist.  Darüber hinaus ist an mancher Stelle die Vorbereitungs- und Friseurkunst des Züchters wichtiger als die züchterischen Eigenschaften des gezogenen Tieres. Im Idealfall trifft beides aufeinander, dem ist aber nicht imer so. Das ist der Punkt, mit dem ich persönlich immer wieder aufs neue hadere. Manches kann ich züchterisch nicht wirklich beeinflussen, es führt aber zu wichtigem Punktabzug. Sehr merkwürdige Auswüchse haben diese Schönheitsdunge teilweise angenommen und das System „Ausstellung“ ist wahrlich nicht rund - in keinem der Vereine und auch auf keiner der vereinslosen Shows. Ich stelle sowohl nach MFD-Standard, europäischen Standard und europäischen Standard mit OMNC-Zusatz aus. Es gibt noch etliche Mischformen, weil einige Vereine den Wünschen der Mitglieder angepasste Varianten den Richtern vorlegen. Das ist Geschmackssache ;-) Am Ende des Tages entscheidet jeder für sich selber, ob und wie er sich diesen Herausforderungen stellt. Bei alller Kritik - ich nehme ja auch immer wieder an Ausstellungen teil. Ich kann es ja auch bleiben lassen. Eines wird sich aber nie ändern: ob oder ob nicht und welches Tier - diese Entscheidung treffe ich ausschließlich zum Wohl des Tieres. Niemals würde ich ein kränkelndes Tier mitnehmen. Niemals würde ich ein schüchternes Tier für eine Ausstellung wählen. Niemals würde ich alle in Frage kommenden Tiere mitschleppen, nur um an Ende aufgrund der Quote einen Pokal abzuräumen oder eine Untergruppe zu füllen (Mindestanzahl von Tieren einer Farbe und Rasse, um als eigene Gruppe bewertet zu werden). Es gibt bei mir im Stall auch nicht die „besonderen Showtiere“ und die „einfachen Zuchttiere“. In Honeyhausen steht das Meerschweinchen an erster Stelle, nicht der Ausstellungserfolg. So, nun aber zu den Ausstellungsergebnisse. Aus persönlichen Gründen habe ich seit 2014 keine Ausstellung mehr besucht, werde 2017 aber wieder loslegen.
2014 2017
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Ausstellung = Schönheitswettbewerb

Über den Sinn und Unsinn einer Ausstellung kann man durchaus diskutieren und Gegner und Befürworter haben tatsächlich beide wichtige und richtige Argumente. Dabei macht es nur einen kleinen Unterschied, ob auf einer 1-Tages-Veranstaltung aus den Kisten gerichtet wird oder ob die Tiere 3 Tage in Käfigen sitzen und mit dem Publikum konfontiert werden. Die ersten Jahre habe ich nur ausgestellt, um ein fachmännisches Urteil zu dem Stand meiner Zucht zu bekommen. In dieser Zeit mit Tischshows und Kafigschauen habe ich gelernt, dass die Mehrzahl der Meerschweinchen diese Ausstellung völlig relaxt mitmachen. Sie haben überhaupt keine Angst - fressen, saufen und schlafen völlig normal. Nur der Platz ist vorübergehend etwas eingeschränkt. Die Ausstellung an sich ist also völlig stressfrei, wenn man die richtigen Tiere auswählt. Hier liegt meiner Meinung nach die Verantwortung des Züchters. Ich muss im Vorfeld die richtigen Tiere auswählen. Da Charakterstärke und Vertrauen zum Menschen in meinem Stall selbstverständlich sind, habe ich da keine großen Probleme. Ich übe auch niemals das stille Sitzen auf dem Richtertisch.  Entweder meine Tiere haben dieses Urvertrauen und der Richter kann mit der richtigen Einstellung das Tier handeln - oder eben nicht. Alle Richter, die ich kenne, haben aber genau diese Ader zum Tier und sorgen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung dafür, dass so ein Meerli auch still sitzt und eben keine Angst hat. 1000% Prozent null Bewegung halte ich nicht für notwendig. Irgendwann kam die Zeit, da ich auch mal den einen oder anderen Pokal gewonnen habe und ja - daran habe ich Gefallen gefunden. Es ist auch eine Art der Wertschätzung für die eigene Zucht, wenn ein Tier bestes der eigenen Klasse, Rasse oder gar der ganzen Schau wird. Allerdings bin ich nicht so vom Ehrgeiz zerfressen, dass ich nun von einer Ausstellung zur nächsten renne. 2-3 Shows pro Jahr reichen völlig aus. Ein ganz wichtiger Aspekt so einer Ausstellung ist auch, dass man Gleichgesinnte aus dem ganzen Bundesgebiet trifft.  Im besten Fall hat man eine entspannte Atmosphäre ohne Missgunst, jede Menge Spaß und tolle Gespräche. So ein Wochenende ist anstregend, kostenintensiv und frißt Urlaubstage. Aber auf der richtigen Ausstellung mit den richtigen Leuten ist es ein sagenhaftes Erlebnis und es entwickeln sich über die Jahre echte Freundschaften, die man nicht mehr missen will. Am Ende des Tages ist eine Ausstellung ein Schönheitswettbewerb und man muss einfach wissen, dass ein tolles Showtier nicht zwingend ein tolles Zuchttier ist.  Darüber hinaus ist an mancher Stelle die Vorbereitungs- und Friseurkunst des Züchters wichtiger als die züchterischen Eigenschaften des gezogenen Tieres. Im Idealfall trifft beides aufeinander, dem ist aber nicht imer so. Das ist der Punkt, mit dem ich persönlich immer wieder aufs neue hadere. Manches kann ich züchterisch nicht wirklich beeinflussen, es führt aber zu wichtigem Punktabzug. Sehr merkwürdige Auswüchse haben diese Schönheitsdunge teilweise angenommen und das System „Ausstellung“ ist wahrlich nicht rund - in keinem der Vereine und auch auf keiner der vereinslosen Shows. Am Ende des Tages entscheidet jeder für sich selber, ob und wie er sich diesen Herausforderungen stellt. Bei alller Kritik - ich nehme ja auch immer wieder an Ausstellungen teil. Ich kann es ja auch bleiben lassen. Eines wird sich aber nie ändern: ob oder ob nicht und welches Tier - diese Entscheidung treffe ich ausschließlich zum Wohl des Tieres. Niemals würde ich ein kränkelndes Tier mitnehmen. Niemals würde ich ein schüchternes Tier für eine Ausstellung wählen. Niemals würde ich alle in Frage kommenden Tiere mitschleppen, nur um an Ende aufgrund der Quote einen Pokal abzuräumen oder eine Untergruppe zu füllen (Mindestanzahl von Tieren einer Farbe und Rasse, um als eigene Gruppe bewertet zu werden). Es gibt bei mir im Stall auch nicht die „besonderen Showtiere“ und die „einfachen Zuchttiere“. In Honeyhausen steht das Meerschweinchen an erster Stelle, nicht der Ausstellungserfolg. So, nun aber zu den Ausstellungsergebnisse. Aus persönlichen Gründen habe ich seit 2014 keine Ausstellung mehr besucht, werde 2017 aber wieder loslegen.
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Über den Sinn und Unsinn einer Ausstellung kann man durchaus diskutieren und Gegner und Befürworter haben tatsächlich beide wichtige und richtige Argumente. Dabei macht es nur einen kleinen Unterschied, ob auf einer 1-Tages-Veranstaltung aus den Kisten gerichtet wird oder ob die Tiere 3 Tage in Käfigen sitzen und mit dem Publikum konfontiert werden. Die ersten Jahre habe ich nur ausgestellt, um ein fachmännisches Urteil zu dem Stand meiner Zucht zu bekommen. In dieser Zeit mit Tischshows und Kafigschauen habe ich gelernt, dass die Mehrzahl der Meerschweinchen diese Ausstellung völlig relaxt mitmachen. Sie haben überhaupt keine Angst - fressen, saufen und schlafen völlig normal. Nur der Platz ist vorübergehend etwas eingeschränkt. Die Ausstellung an sich ist also völlig stressfrei, wenn man die richtigen Tiere auswählt. Hier liegt meiner Meinung nach die Verantwortung des Züchters. Ich muss im Vorfeld die richtigen Tiere auswählen. Da Charakterstärke und Vertrauen zum Menschen in meinem Stall selbstverständlich sind, habe ich da keine großen Probleme. Ich übe auch niemals das stille Sitzen auf dem Richtertisch.  Entweder meine Tiere haben dieses Urvertrauen und der Richter kann mit der richtigen Einstellung das Tier handeln - oder eben nicht. Alle Richter, die ich kenne, haben aber genau diese Ader zum Tier und sorgen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung dafür, dass so ein Meerli auch still sitzt und eben keine Angst hat. 1000% Prozent null Bewegung halte ich nicht für notwendig. Irgendwann kam die Zeit, da ich auch mal den einen oder anderen Pokal gewonnen habe und ja - daran habe ich Gefallen gefunden. Es ist auch eine Art der Wertschätzung für die eigene Zucht, wenn ein Tier bestes der eigenen Klasse, Rasse oder gar der ganzen Schau wird. Allerdings bin ich nicht so vom Ehrgeiz zerfressen, dass ich nun von einer Ausstellung zur nächsten renne. 2-3 Shows pro Jahr reichen völlig aus. Ein ganz wichtiger Aspekt so einer Ausstellung ist auch, dass man Gleichgesinnte aus dem ganzen Bundesgebiet trifft.  Im besten Fall hat man eine entspannte Atmosphäre ohne Missgunst, jede Menge Spaß und tolle Gespräche. So ein Wochenende ist anstregend, kostenintensiv und frißt Urlaubstage. Aber auf der richtigen Ausstellung mit den richtigen Leuten ist es ein sagenhaftes Erlebnis und es entwickeln sich über die Jahre echte Freundschaften, die man nicht mehr missen will. Am Ende des Tages ist eine Ausstellung ein Schönheitswettbewerb und man muss einfach wissen, dass ein tolles Showtier nicht zwingend ein tolles Zuchttier ist.  Darüber hinaus ist an mancher Stelle die Vorbereitungs- und Friseurkunst des Züchters wichtiger als die züchterischen Eigenschaften des gezogenen Tieres. Im Idealfall trifft beides aufeinander, dem ist aber nicht imer so. Das ist der Punkt, mit dem ich persönlich immer wieder aufs neue hadere. Manches kann ich züchterisch nicht wirklich beeinflussen, es führt aber zu wichtigem Punktabzug. Sehr merkwürdige Auswüchse haben diese Schönheitsdunge teilweise angenommen und das System „Ausstellung“ ist wahrlich nicht rund - in keinem der Vereine und auch auf keiner der vereinslosen Shows. Am Ende des Tages entscheidet jeder für sich selber, ob und wie er sich diesen Herausforderungen stellt. Bei alller Kritik - ich nehme ja auch immer wieder an Ausstellungen teil. Ich kann es ja auch bleiben lassen. Eines wird sich aber nie ändern: ob oder ob nicht und welches Tier - diese Entscheidung treffe ich ausschließlich zum Wohl des Tieres. Niemals würde ich ein kränkelndes Tier mitnehmen. Niemals würde ich ein schüchternes Tier für eine Ausstellung wählen. Niemals würde ich alle in Frage kommenden Tiere mitschleppen, nur um an Ende aufgrund der Quote einen Pokal abzuräumen oder eine Untergruppe zu füllen (Mindestanzahl von Tieren einer Farbe und Rasse, um als eigene Gruppe bewertet zu werden). Es gibt bei mir im Stall auch nicht die „besonderen Showtiere“ und die „einfachen Zuchttiere“. In Honeyhausen steht das Meerschweinchen an erster Stelle, nicht der Ausstellungserfolg. So, nun aber zu den Ausstellungsergebnisse. Aus persönlichen Gründen habe ich seit 2014 keine Ausstellung mehr besucht, werde 2017 aber wieder loslegen.
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